Leckerei im Oktober- Esskastanie


Was einst als Brot der armen Leute bekannt war, hat sich mittlerweile zur Feinschmecker-Delikatesse gemausert.

Die Esskastanie oder auch Marone genannt hat einen sehr hohen Stärkegehalt und wird daher auch gerne als Ersatz für Getreide genutzt und kann auch zum Brot verarbeitet werden.

Wo kommt sie her?

Schon in Zeiten von Fred Feuerstein und Co. war die Edelkastanie als Nutzpflanze bekannt, aber erst die Römer brachten die Esskastanie bei uns bekannt. Zunächst wurde sie nur wegen ihres hervorragenden Holzes verwendet und weniger wegen ihrer leckeren Frucht.

Ihren Ursprung hat sie wahrscheinlich in Südfrankreich und Georgien.

Aussehen

Man unterscheidet drei verschiedene Sorten Esskastanien. Da gibt es die kleinen Maronen mit der dunklen Schale, dann die etwas größeren, aromatischen mit der helleren rötlichen Schale. Letztere sind wohl die bekanntesten. Als dritte Art gibt es noch die Dauermaronen. Allen dreien gemeinsam ist die stachelige Hülle, in der bis zu drei Maronen sitzen.

Verwendung

Maronen müssen vorbereitet werden. Roh kann man sie nicht verzehren. Entweder man schält und kocht sie oder man röstet sie mit Schale und pellt anschließend die Hülle ab.

Beim etwa 15 minütigen Rösten entwickelt sich aus der Stärke Zucker. Beim Schälen sollte man darauf achten, dass man auch die innere, braune Haut entfernt, denn die schmeckt sehr bitter.

Bei unseren Nachbarn in Frankreich sind „Marrons Glacés“- die kandierten Maronen oder auch Maronenpüree mit Sahne ein beliebtes Dessert.

Weitere Verwendung findet die Esskastanie in Suppen, Soßen, als Gemüsebeilage oder als Füllung in Braten.

Was ist drin?

Vor allem enthalten Maronen viel wertvolles, pflanzliches Eiweiß und nicht so viel Fett wie andere Nüsse. Daher eignen sie sich hervorragend als fettärmere Nervennahrung aufgrund ihres hohen Vitamin B und Phosphorgehalts.

Esskastanien wirken entzündungshemmend und stärken das Herz. Zusätzlich wird der Marone eine keimtötenden und schleimlösende Wirkung nachgesagt, daher eignet sich sich ebenso bei Magen- Darm Beschwerden wie auch bei Husten.

Text: Redaktion

Bild: pixabay

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